celerina - internat Wochenbericht
21 - 2008
Alessandro

Seneca:
Nicht der ist arm, der wenig besitzt, sondern wer nach mehr verlangt.
Wochenthema :
Unruhen in Südafrika
und hier mein Internats-Wochenbericht:
Montag: Den Morgen beginnen wir mit einer erweckenden Dusche. Das Zmorga nehmen wir nach dem Zimmerputz ein. Jeder erledigt danach seinen VB. In der Schule starten wir mit Mathematik. Wir besprechen gemeinsam die Aufgaben im Buch. Jens arbeitet unterdessen für sich weiter. Nach der erholsamen Pause machen Christian, Emanuel und Jens Fit for life. Michi schreibt in dieser Zeit das Rezept der "Pestosauce" und des Desserts "Mohr im Hemd" auf. Ich putze bis zum Zmittag das Schulzimmer von Herrn Kopania. Über den Mittag gehen Jens und Christian Ping Pong spielen. Ich begebe mich zu Emanuel ins Zimmer, wo wir gemeinsam Musik hören. Michi ist unterdessen in seinem Zimmer. Am Nachmittag sind Jens und Christian bei Frau Caglia im Handarbeiten. Christian macht seinen Fussball fertig und Jens fängt mit seiner Trainerhose an. Emanuel, Michi und ich verbessern noch unsere Elektromotoren. Später arbeitet Emanuel an seinem Vortrag weiter, Michi macht sein Auto fertig und ich fange mit meinem Fussball an. Zum Zvieri gibt es Bananen und Äpfel. Michi und Jens radeln danach zum Velogeschäft. Emanuel, Christian und ich gehen Fussball spielen. Michi und Jens treffen später auch noch dazu. Um 17:45 Uhr kehren wir in die Sonnhalde zurück, denn wir müssen vor dem Znacht noch duschen gehen. Zum Essen gibt es Flammenkuchen und den Rest der Torte von Michi, die er am Sonntag zubereitet hat. Emanuel wäscht danach ab und ich erledige das Esszimmer. Das Silentium wird bis 20:00 Uhr nachgeholt. Jens schreibt, während dem wir die Tagesschau gucken, den Wochenbericht fertig ein. Später wird noch telefoniert und Tagebuch geschrieben. Wer seinen Bettbezug noch nicht gewechselt hat, erledigt dies noch bis um 21:00 Uhr. Danach ist Nachtruhe.
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Dienstag: Um 6:20 Uhr gehen die Ersten duschen. Nach dem Zmorga und dem VB beginnen wir die Schule bei den roten Stühlen. Jens liest seinen Wochenbericht vor und wir geben Feedback. Allgemein hat er es sehr gut gemacht. Nachdem wir das Wochenthema besprochen haben, beginnen wir mit Mathematik. Dort arbeiten wir an unseren Wochenzielen weiter. Jens ist in dieser Zeit bei Frau Kopania im English. In der Pause liefern wir uns eine Tannenzapfenschlacht. Emanuel, Michi, Christian und ich haben nach der Pause English. Emanuel arbeitet am Computer, Michi und Christian im Buch und ich mache meinen Test fertig und starte danach mit der Unit 10. Jens arbeitet in dieser Zeit mit Herrn Kopania. Zum Zmittag geniessen wir neue Kartoffeln mit feinem Poulefleisch. Zum Dessert gibt es Erdbeeren mit Yogurt. Über den Mittag spielen Christian und ich Ping Pong. Die anderen beschäftigen sich derweilen im Zimmer individuell. Den Nachmittag schauen wir den ersten Teil des Films "Der längste Tag". Nachher geniessen wir das Zvieri. Michi geht anschliesend in den Fitnessraum und Jens ist am Einkaufen. Emanuel, Christian und ich machen unser Tagebuch und Silentium in gewohnter Zeit. Beim Znacht sind wir wieder alle vereint und geniessen gemeinsam Hörnli mit gehacktem Fleisch. Ich erledige danach den Abwasch und mache noch dass Esszimmer. Michi und Jens holen das Silentium und das Tagebuch nach. Emanuel, Christian und Frau Caglia gehen Nordic Walking, während ich den Wochenbericht einschreibe und der Rest die Tagesschau guckt. Später ist individuelles Programm.
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konzentriert / trainiert und optimales Coaching in allen Bereichen
Mittwoch: Heute starten wir den Tag wie immer zuerst mit einer warmen Dusche. Danach wird das Zimmer gemacht und anschliessend gehen alle Frühstücken. Nachdem der VB fertig ist, geht es bei den roten Stühlen weiter. Jeder nimmt sich was vor und dann wird noch der Wochenspruch aufgesagt. Wir bleiben gerade alle bei den roten Stühlen und besprechen, weshalb die Schuldenproblematik bei den Jugendlichen ansteigt. Das Handy ist dabei der Spitzenreiter. Öfters ist es auch wegen Leasing und den Steuern, die von vielen Lehrlingen vergessen werden. Mit der Mathematik fahren wir anschliessend fort. Wir gucken uns die Tabelle der Steuertarife des Jahres 1992 an. Heute sind diese schon viel höher und jeder von uns rümpft nur seine Nase. In der Pause fahren wir dort weiter, wo wir gestern aufgehört haben, nämlich bei der Tannenzapfenschlacht. Danach ist Englisch für Michi, Emanuel, Christian und mich. Jens schreibt derweilen Rezepte in der Küche. Zum Zmittag dürfen wir die feine Lasagne von Frau Schnider geniessen. Nach einem Bananenglace sind dann alle Bäuche gefüllt. Über den Mittag verweilen wir unsere Zeit auf dem Fussballplatz. Christian, Emanuel und Jens machen dann anschliessend anfallende Arbeiten und Michi und ich sind im Fit for life bei Frau Caglia. Frau Burkschat, Jens und ich gehen nach dem Zvieri joggen. Frau Burkschat mit dem Velo voraus und wir hinterher. Es geht einmal um den Stazersee und wieder zurück. Danach waschen wir uns und machen Silentium bis um 18:00 Uhr. Zum Znacht geniessen wir Pasta. Michi wäscht darauf ab und ich putze das Esszimmer. Die, die noch nicht das Silentium und das Tagebuch gemacht haben, erledigen dies noch bis zur Tagesschau. Währenddem die anderen Tagesschau und Meteo gucken, schreibe ich diesen Bericht von heute ein.
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<<Jens am Rezepte Schreiben.

<Emanuel macht feine Confi in den anfallenden Arbeiten

Donnerstag: Alle nehmen eine Dusche, bevor sie sich ins Eszimmer begehen. Nachdem jeder genug gegessen hat, starten wir mit den VBs. Weiter fahren wir mit der Morgenrunde fort. Jeder zählt auf was im gestern gelungen ist und was er sich heute vornimmt. Bevor wir ins Schulzimmer gehen, sagen wir den Wochensppruch noch auf und wünschen uns gegenseitig einen guten Tag. Weil Jens nach der Pause Rezepte abschreibt, schauen wir jetzt schon den 2. Teil von dem Film "Der längste Tag". Anschliessend erklärt uns Christian, dass Schall immer durch Schwingungen entsteht und dass der Schall in der Luft eine Strecke von 340 Metern in einer Sekunde schafft. Wir wissen jetzt auch, dass der Mensch nur auf Frequenzen zwischen 20Hz und 20'000Hz hört. Alles darüber nennen wir Ultraschall. Nach dieser lehrreichen Lektion begeben wir uns in die Pause. In der frischen Luft verweilen wir eine halbe Stunde und danach ist individuelle Arbeit. Die meisten arbeiten an ihren Physikvorträgen. Zu Mittag geniessen wir den feinen Curryfisch von Frau Schnider. Über den Mittag dürfen wir auf den Fussballplatz runter, wo wir einen Match gegen deutsche Handballspieler haben. Ohne Dusche geht es in den Deutschunterricht. Dort lesen wir weiter im Buch "Lauf Junge, lauf!". Anschliessend machen sich Michi und ich fertig für das Biken. Christian absolviert seine Silentiumstunde, denn er darf danach mit seinem Vater im Laudinella Znacht essen gehen. Wir anderen haben nachher normal Tagebuch und Silentium. Mit leeren Mägen machen wir uns auf den Weg ins Esszimmer. Wir dürfen eine kalte Fleischplatte geniessen. Am Abend ist individuelles Programm.
Freitag: Vor dem Zmorga sind nur müde Gesichter auf dem Weg in die Dusche zu sehen. Beim Zmorga, oder spätestens beim grossen VB und beim grossen Zimmerputz verschwinden aber dann die müden Mienen. Die Schule starten wir bei den roten Stühlen, wo sich jeder vornimmt im Sport heute gut mitzumachen und nicht zu motzen, denn wir fahren mit dem Velo von der Sonnhalde aus zur Diavollezabahn. Zuerst aber haben wir noch Französisch. Jens und ich absolvieren einen Verbentest. Dann um 9:30 Uhr machen wir uns auf den Weg, um unsere Skidepots bei der Diavollezabahn zu holen. Die Fahrt ist anfangs noch locker, doch als es dann steiler wird kommt dann doch jeder noch ins Schwitzen. Christian erreicht als 1er das Ziel. Nachdem jeder sein Depot geholt hat, düsen wir nach unten. Leider werden wir gebremst durch den starken Gegenwind. In der Sonnhalde wieder angekommen, kämpfen wir um die ersten Plätze in der Dusche. Anschliessend gibt es Zmittag und danach gehen Emanuel und Christian ins Wochenende. Frau Profe-Bracht macht mit uns um 14:00 Uhr den Wochenendsplan. Kurze Zeit später machen wir uns auf den Weg nach St.Moritz wo wir in den Coop einkaufen gehen und noch Bücher in der Bibliothek abgeben. Zurück in Celerina, geniessen wir ein feines Zvieri mit Äpfeln und Cips. Da wir gut mitgemacht haben bis jetzt, dürfen wir Fussball spielen gehen. Am Abend essen wir Znacht und dann macht Jens den Abwasch. Nach dem alles erledigt ist, schauen wir einen Film. Müde hüpfen wir später ins Bett.
Wochenende: Samstag: Mit einem Lunch, der von Jens zubereitet worden ist, starten wir in den Tag. Nachher erledigen wir unsere VBs. Anschliessend begeben wir uns auf den Sportplatz runter, wo wir Volleyball, Ping-Pong, Basketball und Fussball spielen. Zurück in der Sonnhalde, wird zuerst mal geduscht. Michi begibt sich später in die Küche. Frau Profe-Bracht hilft mit. Nachdem alles gegessen ist, wäscht Michi ab und Jens macht das Esszimmer. Bevor wir das Fussballmatch Schweiz : Slowenien schauen, bäckt Jens seinen Zopf. Zufrieden telefonieren wir nach dem Spiel und legen uns kurze Zeit danach schlafen. Sonntag: Wieder dürfen wir ausschlafen. Nachher geht jeder von uns duschen und anschliessend gibt es einen feinen Brunch. Wie immer wird danach der VB erledigt. Mit dem Bus fahren wir nach Pontresina. Dort schwimmen wir zuerst einen Kilometer, bevor wir uns erholen dürfen. Als dann jeder genug vom Wasser hat, machen wir uns auf den Weg nach Punt Muragl. Unterwegs sehen wir massenhaft Steinböcke. Wir trauen uns ihnen bis zu 3 Metern zu nähern. Nach einer halben Stunde begeben wir uns zur Bushaltestelle von Punt Muragl. Mit dem Bus fahren wir dann wieder zurück nach Celerina. Sobald wir in der Sonnhalde angekommen sind, bin ich in der Küche um Cevapcici und Bratkartoffeln zu kochen. Frau Profe-Bracht hilft mir dabei. Mit vollen Bäuchen machen Frau Profe-Bracht und ich den Abwasch. Jens ist derweilen mit seinem Dessert beschäftigt. Als dann wieder Christian und Emanuel zurück sind, geniessen wir die Roulade von Jens. Am Abend ist individuelles Programm bis um 21:00 Uhr, denn danach ist Zimmer angesagt.
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