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| celerina - internat |
Wochenbericht |
03 - 2008
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Christian
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John F. Kennedy:
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Das Leben ist ungerecht, aber denke daran: nicht immer zu deinen Ungunsten.
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| Wochenthema : |
Bush's Besuch im Nahost und seine Nachwirkungen
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| und hier mein Internats-Wochenbericht: |
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| Montag: Wir starten die neue Woche mit den Vorsätzen, die wir bis zu den Sommerferien umsetzen sollten. Dann machen wir die Wochenziele ab und lösen schon die ersten Aufgaben. Danach haben wir Musik und wir singen ein paar Lieder die wir schon lange nicht mehr gesungen haben. In der Pause ruhen wir uns aus; denn im Fit for Life gehts auf die Loipe. Michi und Emanuel machen anfallende Arbeiten. Alessandro, Jens und ich laufen bis zum Imbissstand in Bever und wieder zurück. Müde nehmen wir eine Dusche und kommen dann, etwas zu spät, zum feinen Zmittag. Am Nachmittag haben wir Deutsch und bekommen von Herrn Kopania eine Gesamtzusammenfassung der Grammatik. Sie ist sehr hilfreich, da über alles berichtet wird. Dann haben wir auch noch anfallende Arbeiten und es wird auf und ums Haus fleissig Schnee geschaufelt. Den Zvieri haben wir uns wirklich verdient! Nach dem Znacht sehen wir die Tagesschau und spielen dann noch Schitliverbannis. Da es so viel Schnee hat, können wir uns gut verstecken und anschleichen! |
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| Dienstag: Wir machen unsere VB's und dann hören wir gespannt Michis Wochenbericht. Anschliessend berichtet er uns noch über das Abfallproblem in Neapel. So, jetzt haben wir die Chance unsere Note in Mathematik noch zu retten; es gibt eine Prüfungs-Wiederholung! Emanuel und mir hat's genützt, bei den anderen liefs leider weniger gut... Trotzdem arbeiten wir konzentriert an unseren Wochenzielen oder im Englisch weiter. In der Pause schaufle ich die ersten Verstecke für das abendliche Schitliverbannis. Dann sind wir im Englisch. Michi schliesst noch das Lingua Studio ab und geht dann auch in die Mathematik. Zum Zmittag, auf das wir alle heisshungrig warten, gibt es Nudeln an einer Pilzrahmsosse mit Geschnetzeltem und Gemüse. Es schmeckt so gut, dass ich mir sogar ein zweites Mal hole! Über den Mittag müssen alle raus, aber da ich das sowieso vorhatte, stört es mich nicht. Emanuel, Alessandro und ich schaufeln uns eine richtige Bunkeranlage mit Verbindungsgräben und Beobachtungsposten. Das Beste daran ist, dass Michi und Jens von all dem gar nichts mitbekommen, da sie sich eine Schneeballschlacht liefern. Am Nachmittag lernen wir in Geschichte über den Kriegsverlauf im Westen und wie die Deutschen innert vier Wochen die französische Armee besiegten. Danach sehen wir in einem Film noch die Schlappe von Stalingrad; aber darüber werden wir später noch mehr erfahren. Nach dem Silentium essen wir Gratin und Salat, bevor Emanuel und ich ins Schwimmbad nach Pontresina fahren. Dort schwimmen wir 500 Meter auf Zeit und dann noch ein paar Übungen mit Flossen. Zum Schluss gehts noch paarmal die Rutsche runter und dann fahren wir auch schon wieder zurück. Da alle in den Zimmern sind, ist es aussergewöhnlich ruhig auf der Gruppe und ich gehe den Wochenbericht einschreiben. |
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| In der Mathematik wird die Prüfung wiederholt und Jens arbeitet am Prozentrechnen. |
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| Mittwoch: Am Morgen starten wir mit Trio, einem Rechnungsspiel. Da Alessandro so schnell rechnet, haben wir es schwer, an Punkte zu kommen! Trotzdem gelingt es uns ab und zu, und im zweiten Durchgang können wir unsere Endplatzierung steigern. Danach haben wir Physik. Wir lernen an einem Modell wie die statische Ladung erzeugt wird, wie man einen Elektromagneten baut und wie er funktioniert und über den Strom aus der Steckdose. Die statische Ladung erzeugen wir durch Reiben eines Wolltuches an einem Kunststoffstab; - sie ist positiv und zieht das Haar von Diva an. Mit Seide und einem Plexiglasstab gibt es eine negative Ladung und das Haar wird abgestossen. Michi und ich bauen einen Elektromagneten aus Spule, Batterie, 2 Kabel und einem Eisenstück. Da der Strom in der Spule ein Magnetfeld erzeugt, wird es auf das Eisenstück übertragen und dieses wiederum wird so magnetisch. Auch einen selbstgebauten Kompass können wir mit Hilfe der Elektrizität in einen Motor umwandeln! Es ist sehr spannend, und wir lernen folgendes noch dazu: Der Elektronenfluss geht von - zu + ; der Elektriker aber sagt: der STROM fliesst vom + zum - ! Nach der Pause geht Emanuel ins Kochen; er zaubert den berühmten Curryfisch auf den Teller. Die anderen machen Mathematik oder Tastaturschreiben; Michi schafft sogar den Abschlusstest! Über den Mittag grabe ich an unseren Verstecken weiter und anschliessend haben Alessandro, Emanuel und ich Werken. Michi und Jens nähen einen Fensterkratzer. Alessandro startet mit dem Bau eines Hovercraft; Emanuel und ich löten die Teile für das Solarmobil zusammen und die Probefahrt glückt! Nach dem Zvieri gehen Emanuel und Alessandro noch auf's Eis - die anderen machen Silentium. Nach dem Znacht haben wir Filmclub und wir sehen den ersten Teil des Filmes "Les Miserables". Es handelt von einem Dieb, der seinen Namen und sein Leben ändert... Wir sind gespannt auf die Fortsetzung! Ich hoffe, dass auch Sie gespannt auf die Fortsetzung meines Wochenberichtes warten! |
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| Donnerstag: Am Morgen sind alle im Englisch. Michi, Emanuel und Alessandro haben alle einen Test, ich arbeite im Workbook weiter und Jens liest ein englisches Buch. Anschliessend gehts an die Lernkartei. Zum Zmittag gibt es Kartoffelstock mit "Seeli" und Fleischvögel. Über den Mittag sind alle im Zimmer und lernen ein letztes Mal das Gedicht. Im Deutsch tragen wir das Gelernte dann vor. Am Ende haben alle gut abgeschlossen und wir hören gespannt die Geschichte von Malka Mai weiter. Nach der Schule gehen Alessandro und Jens schwimmen; Emanuel und Michi haben Fitness und ich bringe meine Einweg-Kameras auf die Post. Als wir fertig sind, beschliessen wir noch, aufs Eisfeld zu gehen. Um 17Uhr kehren wir dann zurück, nehmen eine Dusche und machen Silentium. Nach dem Znacht schauen wir die Tagesschau und dann gibt es Abendprogramm... |
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| <<< Verantwortungs-bereiche
Jens im Englisch und beim Gedicht Aufsagen
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Michi und Emanuel beim Fitnesstraining
Michi gibt Gas...und Zoe wird es mulmig...
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| Freitag: Am Morgen machen wir schnell unsere VB's und können dann unsere Sportstunden einlösen. Natürlich gehen wir auf die Piste! Wir bilden zwei Gruppen; Michi, Jens und ich fahren mit Herrn Badertscher, die anderen kurven mit Frau Profe- Bracht umher. Um 9 Uhr sind wir bereits oben auf Plateau-Nair und fangen die ersten Sonnenstrahlen ein. Ab und zu fahren wir auch durch den Funpark und üben Tricks. Die Zeit vergeht fast zu schnell, und um halb zwölf sind wir bereits unter der Dusche. Zum Zmittag gibt es Käsetaschen mit Bohnensalat. Es schmeckt sehr gut! Als erster geht Michi auf den Zug. Eine Stunde später sind nur noch Jens, Emanuel und ich da. Mit Frau Profe- Bracht planen wir das Wochenende und gehen noch in die Bibliothek und einkaufen. Am Abend gehen wir noch eine Runde auf's Eisfeld, wo Emanuel das Bremsen lernt und Jens und ich Hockey spielen. Am Abend sind wir in den Zimmern und lesen die ausgeliehenen Bücher. Gute Nacht! |
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| Emanuel vor der Bibliothek...
...und ich auf dem Eis
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| Wochenende: Am Samstagmorgen stehen wir früh auf, denn wir wollen auf die Piste. Ich mache das Frühstück und innert 45 Minuten sind wir satt und bereit für die Piste...wirklich? Oben beim Lift komme ich beim Drehrad nicht durch; dann merke ich: Mein Abo ist nicht dort wo es sein sollte! Ich renne schnell zurück und finde es unter der Sitzbank wieder. Da Jens sein Snowboard noch richtig einstellen muss, verlieren wir eigentlich keine Zeit und können dann losfahren. Emanuel und ich wollen immer durch den Funpark, aber Frau Caglia meint, dass man auch auf den Pisten Fun haben kann... und sie behält recht. Es macht Spass bis mir die zweite Schanze, welche ich unterschätze, auf irgendeine Art den Daumen verstaucht... Während ich ihn kühle und mir beim SOS einen Verband besorge, düsen die anderen Trais Fluors und Glüna runter. Wegen diesem Zwischenfall lassen wir uns den Tag aber nicht verderben und fahren noch weitere zwei Stunden auf den schönen Pisten weiter. Wieder in der Sonnhalde, machen wir uns bereit fürs Schwimmbad in Pontresina. Nach 500m (bzw. 200m für mich) können wir den renovierten Aussenbereich geniessen. Das Bad ist übervoll und wir müssen um unsere Plätze kämpfen. Nach 3h ist es Zeit zurück zu kehren. Emanuel kocht heute Spaghetti mit Sauce Bolognese. Nach dem Znacht gehen wir in die Zimmer und lesen noch ein bisschen. Sonntag: Leider wird es nichts mit dem Ausschlafen; wir können jedoch bis um acht Uhr im Bett bleiben, müssen dann aber umso mehr pressieren. Mit dem Bus gehts nach Furtschellas, wo wir die Skisafari starten. Die Verhältnisse sind ausgezeichnet und das Fahren macht grossen Spass. Obwohl Emanuel und ich direkt weiter wollen, kann uns Frau Caglia überreden auf den Gipfel zu kommen, in dem sie uns eine heisse Schoggi spendiert. Wir sind ihr sehr dankbar und machen dann noch ein paar Fotos. Lagsam aber sicher kommen wir St. Moritz näher und steigen dann auf die Signalbahn um. Dann fahren wir Funpark, Plateau- Nair und die Talabfahrt. Nach einer warmen Dusche gehe ich in die Küche und "bastle" eine Rösti mit Speck, Rührei, Pouletgeschnetzeltem und Rüebli zusammen. Es gibt eine grosse "Unordnung" aber es schmeckt allen. Nach dem Abwasch, bei dem mir Frau Caglia hilft, können wir Jens' feinen Tiroler- Cake geniessen. Dann werden noch die VB's verteilt und wir gehen ins Bett. |
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Emanuel und ich am Lunchen...
Die super Aussicht...
Jens' Kuchen...
...und ich
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