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| celerina - internat |
Wochenbericht |
39 - 2007
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Jens
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Seneca:
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Wer überall sein will, ist nirgendwo zu Hause.
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| Wochenthema : |
Burmas Militär-Regime schlägt zu.
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| und hier mein Internats-Wochenbericht: |
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| Montag: Nach einer erfrischenden Dusche essen wir zum Frühstück Marmeladenbrote. Als der Letzte sein Marmeladenbrot verputzt hat, erledigen wir unsere VBs. Nach den VBs machen wir uns auf den Weg zum Schulzimmer. Als wir uns alle beim Wochenstart etwas vornehmen, sagen alle noch den Wochenspruch. Frisch und munter arbeiten wir an der Mathematik. Heute fange ich mit einem neuen Kapitel an (Algebra). Am Anfang habe ich noch ein bisschen Mühe, aber es geht immer besser. Christian und Emanuel sind heute im Alpamare, weil sie ganz viele Früchtestempel verdient haben. Immer wenn man ein schönes, sauberes Journal abgibt, bekommt man einen Stempel. Ebenso gibt's einen für sehr gute Leistungen oder den Wochenbericht. Wenn ich jetzt genug Stempel sammle, darf ich auch mal ins Alpamare. Michi und Alessandro arbeiten an den linearen Funktionen, während ich mich mit der Algebra beschäftige. Nach der lehrreichen Mathematikstunde geht es ab in die Pause. Nachher haben wir Fit for Life bei Frau Caglia. Alessandro und Michi haben heute einen Vortrag. Michi erzählt uns vieles über den 2.Weltkrieg und zeigt uns mehrere Bilder. Es wird alles mit einer Kamera aufgenommen, damit wir sehen wie wir uns bei einem Vortrag verhalten. Alessandro berichtet über das Schlagzeug, wo bei er uns die verschiedenen Teile des Schlagzeugs erklärt. Beide Vorträge sind spannend und vielseitig. Als wir alle unsere Bewertungen besprechen, hat manchmal jeder eine andere Vorstellung eines Vortrags. Am Nachmittag gehen wir joggen. Frau Burkschat fährt mit dem Fahrrad und wir joggen nach Samedan. Alle nehmen es eher gemütlich. Doch am Schluss sind wir alle erschöpft und froh, dass wir wieder in der Sonnhalde sind. Nach dem Duschen haben wir anfallende Arbeiten. Ich putze zum 1.Mal das Schulzimmer von Frau Kopania, während Alessandro das andere Schulzimmer gründlich putzt. Michi zupft draussen Unkraut zwischen den Bodenplatten raus. Als wir endlich fertig sind, dürfen wir mit dem Tagebuch beginnen. Als wir auch das Silentium hinter uns haben, gibt es Abendessen. Danach ist nicht mehr viel los, und alle hüpfen ins Bett. Gute Nacht! |
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| Dienstag: Noch früh am Morgen und halb verschlafen schleppen wir uns in die Duschen. Kaum haben wir geduscht und das Zimmer ordentlich aufgeräumt, gibt es schon Frühstück. Nach dem schnellen Imbiss, erledigen wir die jeweiligen VBs. Um 7:45Uhr sind alle bei den roten Stühlen. Christian liest seinen Wochenbericht vor. Dieser ist sehr gut verfasst worden. Nach dem ,,Wobe'' haben Michi und Emanuel und ich Englisch. Alessandro und Christian sind an der Mathematik dran. Nach 2 Stunden Englischunterricht gibt es einen Wechsel. In der Mathematik knoble ich über die Algebra nach. Während die anderen am Wochenziel arbeiten. Wenn wir fleissig weiter arbeiten, werden auch alle fertig. Zeit fürs Mittagessen. Nach dem feinen Zitronenrisotto und dem Bananenglacé haben wir Geschichte! Wir nehmen das Thema: 2.Weltkrieg in Angriff. Es ist sehr spannend. Als wir um 16:15Uhr Schulschluss haben, gibt es einen Z'vieri. Nach dem Abendessen malen wir Fische für das Zimmer. Jeder sucht sich eine Fischzeichnung aus, und vergrössert diese am Hellraumprojektor. Ich male einen Haifisch. Wir streichen gerade ein Zimmer. Am Schluss soll es wie in einem Aquarium aussehen. Nun wir sind gepannt, wie uns das gelingen wird. Wir werden ganz bestimmt mal ein Foto machen, von unserem ,,Aquarium"! Nach dem kreativen Gestalten und Malen sind alle müde, und gehen ins Bett. Gute Nacht. |
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| Mittwoch: Heute morgen fängt es an zu schneien! Und das Ende September!!! Wenn es so weiter schneit, könnten sie die Schneepisten früher öffnen. Umso besser für uns... Die ersten Frühaufsteher gehen um 6:20Uhr duschen. Danach gibt es schon Frühstück. Es gibt wie immer Konfi, Brot, Butter etc. Nach diesem gemütlichen Frühstück erledigen wir unsere Jobs. Um 7:45Uhr besammeln sich alle bei den roten Stühlen. Als jeder sein Tagesziel festgelegt hat, beginnen wir wieder mit Kopfrechnen. In der 1.Stunde spielen wir Trio. (siehe Foto) Es ist ein sehr kniffliges Denkspiel. Nach dieser Stunde haben wir Menschenkunde. Herr Kopania erklärt uns, wie die Lunge funktioniert. Die Lunge ist kein Muskel wie das Herz. Denn das Zwerchfell und die Rippen bringen die Lunge zum Ausatmen bzw. Einatmen. Das Hirn kontrolliert dies. Am Ballon-Modell sieht man, wie die Lunge funktioniert. In der Pause bombardieren wir uns gegenseitig mit Schneebällen. Der Schnee ist perfekt für die Schneeballschlacht. Bald ist die Pause auch schon wieder vorbei und ich darf eine Berwerbung schreiben. Ich bin nicht der Einzige, der eine Bewerbung schreibt. Emanuel und Michi sind auch dran. Heute bekommen Michi und ich die Multi-Check - Resultate. Endlich! Kaum den Brief geöffnet, grinst Michi über sein ganzes Gesicht. So wie er ausieht, ist er zufrieden mit sich und seinem Multi-Check. Ich lese kurz den ganzen Brief bevor ich mich der Bewertung zuwende. Mein Multi-Check Resultat ist besser als das vom Basic-Check. Auf der Liste gibt es mehrere Vorschläge für verwandte Berufe. Ich bin zufrieden mit meinem Ergebnis. Zum Zmittag gibt es Lasagne und zum Dessert eine feine Himbeermousse. Nach dem leckeren Mittagessen haben Emanuel und Michi Zeichnen, während Christian, Alessandro und ich Handarbeiten haben. Christian wird mit der Kochschürze fertig (siehe Foto). Um 15:00 Uhr gehe ich aus der Handarbeit und mache mich mit Frau Profe-Bracht auf den Weg nach St.Moritz zu Herrn Egeler. Das Wetter draussen spielt verrückt. Um 17:00 Uhr bin ich fertig mit den kleinen Tests. Alessandro löst mich ab. Am Abend gibt es Schinkengipfeli und Salat dazu. Nach so einem anstregenden Tag gibt es nichts schöner als sich hinzulegen. Gute Nacht. |
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| Donnerstag: Guten Morgen! Nach einer erfrischenden Dusche machen wir uns auf den Weg zum Frühstück. Danach erledigen wir unsere VB's. Die Betreuerinnen kontrollieren unser Werk und wenn es in Ordnung ist, können wir uns die restliche Zeit auf den Schulbeginn in den Zimmern vorbereiten. Um 7:45 ist Besammlung bei den roten Stühlen. Jeder berichtet, ob und wie ihm die Vorsätze von gestern geglückt sind und nimmt sich Neues vor. Nun beginnt der Unterricht mit Mathematik für Manuel, Michi und mich, und die restlichen gehen ins Englisch. Wir arbeiten heute an der Geometrie (Dreiecke und Prismen). In der Pause gibt's wieder eine Schneeballschlacht. Diesmal habe ich Verstärkung: Michi sei Dank! Nach der Pause wechseln wir die Schulzimmer und die Fächer. Zum Zmittag gibt es: Salat als Vorspeise. Dann Spätzli mit Geschnetzeltem und als Dessert: Panna cotta mit warmen Waldbeeren. Es schmeckt super! Ueber die Mittagspause baut Christian aus Schnee eine Schutzwand für das abendliche Spiel: Schitliverbannis. Wir andern erledigen bereits Hausaufgaben oder sind sonst in unseren Zimmern. Um 14 Uhr starten wir mit Deutsch und danach geht die eine Hälfte in den Fitnessraum, während die andern im Schulzimmer Fische für unser Aquariumzimmer malt. Danach wird geduscht und Tagebuch gelesen und geschrieben. Heute Abend sind alle müde und gehen früh schlafen. |
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| top fit und kein bisschen Fett! |
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| Freitag: Es ist Freitag Morgen und der Wecker reisst uns aus dem Schlaf. Nach dem Duschen wird das Zimmer aufgeräumt. Es soll alles ordentlich und sauber sein. Um 6:45 gibt es Frühstück. Wie immer: Brot, Butter und Konfitüre, dazu Schoggi-Milch oder Tee. Danach machen wir unsere Verantwortungsbereiche besonders gründlich, denn es ist ja schon wieder Freitag. Wegen des schlechten Wetters (Schnee) stellen wir unser Programm um und machen statt Sport mehr Französisch. Zum Zmittag gibt es Salat und gefüllte Kartoffeln. Michi und Alessandro gehen heute ins Wochenende nach Hause. Emanuel, Christian und ich planen mit Frau Burkschat das Wochenende. Als die Aufgaben verteilt sind, spazieren alle nach St. Moritz. Christian und Emanuel gehen schon mal in die Bibliothek, während ich mit Frau Burkschat zum Optiker gehe. Anschliessend treffen wir die andern und gehen im Coop St. Moritz einkaufen. Nun geht's zurück in die Sonnhalde.. Zum "Znacht"gibt es: Salat und gefüllte Kartoffeln. Als alle sich gestärkt haben, räume ich die Küche auf. Am Abend schauen wir einen Film. Nach dem Film sagen wir Frau Burkschat gute Nacht und gehen ins Bett. |
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| Wochenende: Samstag: Heute morgen dürfen wir endlich ausschlafen. Wieder einmal ausgeschlafen zu sein, ist wunderbar. Wir fahren nach dem Brunch mit der RhB nach Zernez ins Hallenbad und schwimmen zuerst 1 km. Christian ist als erster fertig. Danach kommen Emanuel und ich ins Ziel. Ich lerne heute von Emanuel und Christian den Rückwärtssalto. Wir entspannen uns beim Sprudelbad draussen. Zum Zmittag haben wir unseren Lunch dabei. Am Abend kocht uns Christian panierte Schnitzel mit Kartoffelscheiben und Karotten. Das Abendessen schmeckt sehr gut. Christian putzt die Küche sauber, während ich die Teller abwasche. Emanuel ist im Zimmer am lesen. Heute dürfen wir einen Snowboardfilm am Abend gucken. Emanuel hat die Idee vorgeschlagen. Nach dem Snowboardfilm hat es noch einen Skateboardfilm dabei. Diese Filme sind sehr spannend. Wenn ich das alles auch schon könnte...! Nun, das ist halt eine Illusion. Wenn man den Film sieht, denkt man der Snowboarder ist so frei. Es sind mehrere Profiboarder im Film dabei. Es ist erstaunlich, was die alles auf dem Kasten haben. Nach diesem Film gehen alle in ihre Zimmer. Sonntag: Heute dürfen wir uns den Tag selber gestalten. Zum Frühstück gibt es: Cini Minis und Joghurt, Orangensaft, Zopf, Nutella usw. Es ist ein gemütlicher Brunch. Ich bin im Zimmer am Verbesserungen machen. Emanuel und Christian sind in ihren Zimmern. Als Frau Burkschat uns aus den Zimmern scheucht, spazieren wir nach St.Moritz. Dort werfen wir den DVD in den Briefkasten der Bibliothek. Später gehen wir ins Restaurant Hauser. Ist recht voll dieses Restaurant! Als wir die Sonnenstrahlen erblicken, machen wir uns auf den Weg und spazieren gemütlich in die Sonnhalde zurück. Dort essen Emanuel, Christian, und ich Zopf mit Nutella. Zum "Znacht " gibt es "Wöschtagauflauf"und als Dessert Tiroler Cake. Nach dem feinen "Znacht" räume ich die Küche auf. Wir schauen einen DVD vom Emanuel. Es war ein toller Snowboardfilm. Nach dem Film gehen alle ins Bett. Gute Nacht. |
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| Emanuels heutige Quizfrage:
Wer schiesst schneller als sein Schatten?
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